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Das Stück:

 

Eine drittklassige Schauspieltruppe probt ein Stück, mit dem sie später durch das ganze Land touren wird.

 

Das Stück heißt: „nackte Tatsachen“.

 

Und ihr Regisseur flippt bald aus, denn seine Hauptdarstellerin bringt eins und eins nicht mehr zusammen und macht auf der Bühne eine ziemlich fragwürdige Figur, ihr Lover neigt zu gnadenloser Überforderung, die Jüngste bekommt nichts so richtig mit und manch andere haben ganz andere Probleme – Probleme, über die sie sich selbst nicht so ganz im Klaren sind - und der Erfahrenste der Truppe ist nicht nur schwerhörig, sondern läuft auch ständig Gefahr, sich zu besaufen.
Da helfen auch die ständigen Versuche der nettesten aller Kolleginnen, das Allerschlimmste zu verhindern, reichlich wenig. Die Regieassistentin ist naturgemäß die, welche die Hunde beißen – aber nicht die Letzte. Der Letzte ist der durch und durch gutwillige Inspizient und Bursche für alles.

 

Und die Zeit rennt gnadenlos gegen diese Schauspieltruppe, denn MORGEN ist Premiere!

 

Im zweiten Akt sabotieren Affairen und Intrigen der Schauspieler die Vorstellungen während der Tournee durch die Provinz – bis schließlich im dritten Akt die letzte Vorstellung im Chaos reiner Improvisation versinkt.

 

„Der nackte Wahnsinn“ zeigt gnadenlos, was Theater sonst lieber verschweigt - backstage pur !

Die Mechanismen des Boulevardtheaters werden ebenso offen gelegt wie die "Zerbrechlichkeit des Lebens" und die zwischenmenschlichen Spannungen innerhalb (je)des Ensembles und deren mögliche groteske Auswirkungen auf die Vorstellungen.

Hier regiert neben wild improvisierenden Schauspielern und den Tücken der Bühnentechnik das blanke Chaos:

„Auftritte, Abgänge. Sardinen rein, Sardinen raus.
Das ist Theater. Das ist Leben.“

 

Der britische Autor Michael Frayn persifliert in diesem überaus erfolgreichen Stück meisterhaft und mit unwiderstehlicher Komik den Theaterbetrieb. Seine Farce lebt von dem Versuch der Figuren, auf der Bühne eine Ordnung aufrechterhalten zu wollen, während in ihrem Leben das totale Chaos ausbricht.
 


 

Über den Autor: (aus dem Lexikon Theater International)

Michael Frayn, 1933 in einem Londoner Vorort geboren, studierte Romanistik, Russisch und Philosophie.
Er war in den 50er und 60er Jahren in erster Linie als Reporter und satirischer Kolumnist tätig.
In den 70er Jahren begann er damit, für Theater und Fernsehen Stücke zu schreiben und übersetzte Tschechow und Anouilh.
Seinen internationalen Durchbruch erlebte Frayn 1982 mit der Farce „Der nackte Wahnsinn“ bzw. „Noises off“.

Die raffiniert konstruierte, turbulente Komödie, deren Gegenstand die Farce selbst ist, wurde auch auf deutschen Bühnen vielfach nachgespielt, meist unter dem Titel „Was wird hier gespielt?“

 

„Natürlich gibt es, wie in allen meinen Stücken, ein philosophisches Fundament“, bemerkte Autor Frayn zu seiner wohl erfolgreichsten Farce, „aber das hat bisher noch niemand bemerkt und ich hoffe sehr, dass es auch diesmal niemand bemerken wird.“

 


 

"Der nackte Wahnsinn" ist ein Paradebeispiel für hervorragendes Theater–auf–dem–Theater.  
Chaos versus Ordnung - damit lässt sich in diesem Fall der grundlegende Konflikt auf eine Formel bringen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Ich habe das Stück ja schon oft gesehen, aber
noch nie so virtuos, vor allem den zweiten Akt.
Eine hervorragende Ensembleleistung !"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©  Konzept und Realisierung      Frank Hoppe      www.frank-hoppe.com