PLUFT, DAS KLEINE GESPENST

        von María C. Machado 

       

        Präsentiert von

       

        Teatro Ayelen

       

        Unter Leitung von Nanny Fornis

 

 

 

Beschreibung des Stückes

 

"Pluft, das kleine Gespenst" ist ein Stück, das von der brasilianischen Theaterautorin María C. Machado für ein Kinderpublikum geschrieben wurde. 

Die Rahmenhandlung des Stückes ist eine Schatzsuche, bei der alles auftritt was ein junges Herz erfreuen kann: ein Pirat, ein Menschenkínd, Matrosen, Gespensterkinder und Gespenstereltern, interessante Verwandschaftsverhältnisse, eine Schatzkarte, grosse Schatz(?)truhen, natürlich der Schatz und selbstverständlich gibt es auch ein Happy-End.  

Das Theater kann unwiederbringliche Momente bieten, in denen der Zuschauer in einen Teil des Lebens anderer Lebewesen hineinspioniert und es miterlebt. Das Leben dieser "anderen" ist in diesem Falle das einer Familie von Gespenstern:

Frau Gespenst, die Witwe des Herrn Phantom der Oper, ihr kleiner Sohn Pluft und der Onkel. Letzterer ist das Ex-Gespenst eines längst verschwundenen Geisterschiffes. 

Sie alle leben glücklich in einem kleinen Haus am Meer. Der Onkel schläft in einer Truhe und erwacht nur zum Essen, die Mutter strickt, telefoniert und organisiert Wohltätigkeitsveranstaltungen für arme Gespenster und das Kind beginnt Neugier zu verspüren nach diesen seltsamen Geschöpfen, die "Menschen" genannt werden. 

Dieses fröhliche Alltagsleben wird unterbrochen durch einen Piraten, der mit der unfreiwilligen Hilfe von einem kleinen Mädchen auf der Suche ist nach dem Schatz ihres Großvaters, des großen Kapitän Bonanza.

Da nähern sich drei Matrosen dem Ort, die auch den Schatz suchen um ihrer kleinen Freundin zu helfen ....

Der eigentliche Schatz des Stückes ist jedoch  - die Freundschaft.

Eine Freundschaft, die sich langsam und mit Hindernissen zwischen einem Gespensterkind und einem Menschenkind entwickelt - doch anschließend gehen beide durch dick und dünn und stellen sich den Abenteuern. 

Die Inszenierung von der erfahrenen Regisseurin Nanny Fornis bietet eine geheimnisvolle Stimmung in einem aufwendigen Bühnenbild, in welcher die Geschichte actionreich und spannend von 8 professionellen Schauspielern gespielt, getanzt und gesungen wird.

 

Pressestimmen

 

      In Anbetracht der Situation in Lateinamerika sind etliche Dramaturgen zu dem Schluss gekommen, dass man sich an die Kinder wenden muss, wenn in Zukunft einige Dinge verbessert werden sollen.

      Als Leiterin der Theatergruppe Ayelen teile ich diese Ansicht. Darum hat die Gruppe beschlossen, dieses Theaterstück im Rahmen ihrer Aktivitäten zum Thema Toleranz zu nutzen.

      Das Erleben einer Erfahrung, das Wahrnehmen von Gefühlen und Empfindungen über die Sinne ist ein direkter Weg für die künftige Rationalisierung und das Verständnis bestimmter Themen.

      Es ist bekannt, dass dieselben Themen, wenn sie außerhalb des Zusammenhangs behandelt werden, für das kindliche Verstehen zu abstrakt sind.

      Die Altersgruppe, die angesprochen werden soll, liegt zwischen 4 und 12 Jahren, aber auch Erwachsene werden ihren Spaß haben.

      Da das Stück sehr außergewöhnlich ist, wird man auch über die Aufführung hinaus darüber reden und es im Rahmen von Unterricht und Familie diskutieren.

      Die Kinder bekommen ein Programm geboten, in welchem die Charaktere so gezeichnet sind, dass sie ihnen Farbe geben müssen.
      Zum Abschluss der Aufführung werden die Schauspieler/ Charaktere an der Tür des Theaters von den Kindern Abschied nehmen, wo diese mit ihnen reden und sie anfassen können.

      Ziel dessen ist, dass die Kinder die Erinnerung daran bewahren.


      Unsere Absicht ist es, das Stück auch an Schulen zu spielen, damit die Lehrer als Vervielfältiger fungieren und das Thema innerhalb ihres Unterrichtes als Anknüpfungspunkt benutzen und weiterentwickeln.

      Wir sind davon überzeugt, dass das Stück hinlänglich die eingangs erwähnten Aspekte abdeckt, sowohl auf dem Gebiet der Unterhaltung, als auch im pädagogischen Bereich, jedoch ohne einen warnend erhobenen Zeigefinger.